Visuelle Spiele

Die subjektive Realität und der permanente Strom von ausufernden, digital erstellten  Bildern führt in das Labyrinth ohne virtuelle Wiederkehr, dort erst am Horizont der schnellen Abfolgen löst sich alles auf in endlosen Spielen am Firmament der benetzten Sinne. Tunnel am Lago d’Iseo Parken ist verboten Death Valley Zeitgenössische Liebe Hingucker und Überraschung in der Ruine„Visuelle Spiele“ weiterlesen

Situationistische Spuren

Diese momentanen Spuren sind nicht einfach Wegwerfprodukte, derer man sich lästig entledigt und welche nun bewusst wieder zusammengesetzt werden. Die Überreste einer globalen Warenkultur auf den Gehwegen unserer Städte sind Ausdruck einer rücksichtslosen Kampagne und gleichzeitig informative Grimassen. Der Fotokopierer hält sie hier in schwarz-weiss fest, dabei verlieren sie auch ihren eigentlichen Charakter. Plastische Verwesungsbeschleunigungen„Situationistische Spuren“ weiterlesen

Collagen und Kopiegraphien

In den Wildwassern der Postmoderne taucht ganz urplötzlich eine anscheinend paradoxe Alternative vor den geistigen Augen auf, welche darauf drängt, dem Gesetz der vagen Ausnahmen zu folgen, um während dieses intuitiven Begehrens auf Wellen einer endgültigen Absicht zu schweben.  Nur einen Moment später in der schillernden Sphäre phantastischer Wahrscheinlichkeiten befindet sich der Eingang zum alles„Collagen und Kopiegraphien“ weiterlesen

Besteigung des Berges Sinai in Ägypten

Warum wandert eine weltliche Person wie ich auf den mythologischen Berg Sinai (arabisch: Gebel Musa, 2.285 m) im Oktober 1985? Der Moses-Berg liegt im Herzen einer bergigen Wüste auf der gleichnamigen Halbinsel, nun, ich muß wirklich mein Gehirn und mein Gedächtnis anstrengen, da ich während dieser selbstorganisierten 4-wöchigen Reise durch ganz Ägypten vor langer Zeit„Besteigung des Berges Sinai in Ägypten“ weiterlesen

Wandernde Objekte in Mutation

1984 gründete ich ein kleines Mailart-Netzwerk mit wandernden und sich dabei verändernden Objekten. Fünf Leute waren hieran beteiligt in England, Italien, Frankreich, der DDR und ich selber in West-Berlin. In diesem kleinen Kreis begann nun ein jeder ein Collagen-Artefakt, das dann zum nächsten im Netzwerk geschickt wurde für weitere Veränderungen, und so wurde es immer„Wandernde Objekte in Mutation“ weiterlesen

Exilanfall

Allein in der Stadtverloren in Glockenschlägenund doch gelassen sinnendweiterstammeln am Regenverlies.Der eine Blitzstrahl aus den Augen,die Sehnsucht des Rhizoms. Weitergehen in die Katakomben der Sinneund die Schächte des Vertrauensklatschen die Liebein die Gosse der Angst,wo der Narr erwacht. Jetzt soweit im Eingangdes Labyrinthsdenn der Drang nach Nähekann noch nichtdie Blüten treiben:lotoshafter Exzess. Die Junggesellenmaschineerbricht in„Exilanfall“ weiterlesen

Schneller Wohnen im Hotel Honka

Im Frühjahr 1978 zog es mich ins verrückte West-Berlin, einer lebendigen und inspirierenden Stadtinsel, die von einer dummen Mauer umgeben war. Diese wurde 1961 von den Ost-Berliner Behörden errichtet, um den unstillbaren Wunsch nach grenzenlosem Wandel zu bremsen. In West-Berlin war das Leben so anders als im östlichen Teil, der ein anderer Planet zu sein„Schneller Wohnen im Hotel Honka“ weiterlesen

Nach dem Traum vom Eigenheim die grüne Rebellion

Monochromes Aussehen in Zeitungen, Fotos und Fernsehen scheint heute sehr weit weg zu sein, aber zum Beispiel Schwarz /Weiß-Fernsehen zu schauen, als ich noch ein recht kleiner Junge war, bedeutete für mich in den frühen 60er Jahren des letzten Jahrhunderts eine erstaunliche und wirklich innovative Erfahrung. Mein Bruder, ein Freund aus der Nachbarschaft und ich„Nach dem Traum vom Eigenheim die grüne Rebellion“ weiterlesen